Sea-Doo Rescue-Team übernimmt Wassersicherung der Seat Kitesurf-Trophy

Der Rendsburger Mario Rodwald machte von Anfang an deutlich, dass er sich auch in diesem Jahr zum vierten Mal den Meistertitel in der Disziplin Freestyle holen will. Er setzte sich in einem schwierigen Finale gegen Niklas Hundgeburth (Berlin) durch. Der Berliner hatte die SEAT
Kitesurf-Trophy vor fünf Jahren gewonnen und feierte jetzt mit seinem 2. Platz in Dahme ein spektakuläres Comeback.
Niklas Hundgeburth gab sich nach dem Finale ganz cool: „Ich hatte ja genug Zeit zum Trainieren“, sagte er. Mario Rodwald freut sich über den gelungen Start: „Der Wettkampf in Dahme war für mich eine gute Vorbereitung auf den SEAT Kitesurf Worldcup im Juni auf Sylt.“ Auf Platz 3 landete Rick Jensen (22, Lutzhorn).
Für eine Überraschung sorgte auch Anne Valvatne (Eberswalde). Die 28-jährige nahm zum ersten Mal an der Meisterschaftsserie teil und schaffte es auf Platz 1. „Ich kann nicht fassen, dass ich schon beim ersten Mal gewinnen konnte. Aber ich hatte einfach Glück mit den Bedingungen. Beim nächsten Mal wird´s sicher schwieriger.“ Heike Wycisk (37; aus Berlin) landete mit einer überzeugenden Leistung auf dem zweiten Platz, Susanne Brill (21; aus Kiel) kam auf Platz 3.
Die Junioren, die mit 23 Teilnehmern die größte Startergruppe bildeten, konnten wegen der schlechten Windverhältnisse keine Freestyle-Wettkämpfe starten. In der Disziplin Race fanden dagegen Wertungsläufe statt. Florian Gruber (17, Garmisch-Partenkirchen) demonstrierte in seiner Paradedisziplin absolute Überlegenheit. Mit deutlichem Vorsprung kam er vor Darian Rubbel (18, Steenfeld) und Robin Weißhardt (16, Alfter) ins Ziel.
Beim Race der Herren bewies sich einmal mehr, dass diese Disziplin
vor allem etwas für Taktiker und Routiniers ist. Der 32-jährige Gunnar Biniasch aus Bad Soden war der schnellste Kiter in Dahme. Er setzte sich gegen Armin Harich (41, Bad Grassau) und Roy Rodwald (51, Rendsburg). Das Racing bei den Damen musste wegen schlechter Bedingungen abgesagt werden.
Über die SEAT KITESURF-TROPHY
Drei Events bestimmen 2010 – vom Deutschen Seglerverband sanktioniert - den Deutschen Meister.
Die zweite Veranstaltung findet an Christi Himmelfahrt vom 13. bis 16.Mai in Büsum statt und bietet als perfektes Rahmenprogramm für die Zuschauer das Kite & Rock Festival. Die Besonderheit an der Büsumer Nordseeküste sind die beiden großen natürlichen, von den Gezeiten unabhängigen Wasserbecken.
So können die Fahrer ihre spektakulären Freestyle- Manöver auf einer dieser zwei maritimen Bühnen in unmittelbarem Blickfeld für den Zuschauer zeigen. Für das Tourfinale der Seat Kitesurf Trophy ist die Ostseeinsel Fehmarn Gastgeber vom 14. bis 16. August.
Am Südstrand haben die Teilnehmer die letzte Gelegenheit, Punkte für die Deutsche Meisterschaftswertung zu sammeln. Gewertet wird in den Disziplinen Freestyle und Race. Beim Freestyle werden die Sprünge und der Gesamteindruck der Kiter bewertet. Für ihre Performance haben die Sportler acht Minuten Zeit und dürfen die Sprünge nur in einem bestimmten Bereich zeigen.
Beim Race geht es um Geschwindigkeit und Taktik. Ein Dreiecksparcours muss absolviert werden und der schnellste Kiter gewinnt. Weitere Infos zur SEAT Kitesurf-Trophy finden Sie unter www.kitesurf-trophy.de . Bildmaterial zur honorarfreien Veröffentlichung steht unter www.brandguides.net zur Verfügung.


